Aktuelles

Aktion NOTEINGANG - Digitaler Stadtplan mit allen Noteingängen in Münster

Um nähere Details zum jeweiligen „Noteingang“ zu erhalten, bitte mit dem Cursor MITTIG auf den jeweiligen Noteingang gehen und linke Maustaste drücken.

https://geo.stadt-muenster.de/noteingaenge

Schulungen Zivilcourage (Aktion Noteingang)

Alltag kann gefährlich sein – für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Was sie im Notfall brauchen, ist Schutz, schnell, unkompliziert und zuverlässig. In Münster haben inzwischen 65 Institutionen einen »Noteingang« für Opfer von Konflikten und Gewalt, vom Jugendzentrum über Kaufleute und Beratungsstellen bis zur Kneipe. Dabei steckt hinter der Aktion mehr als eine offene Tür und ein Aufkleber am Eingang...
alle weiteren Infos hier …

Nächster Schulungstermin Zivilcourage:

Mi. 12. Dezember 2018

10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Jugendinformations- und -bildungszentrum (Jib)

Ort, Anmeldung und nähere Infos unter:
Jugendinformations- und –bildungszentrum (Jib), Hafenstrasse 34, 48153 Münster,
Tel.: 02 51- 4 92 58 58, Fax: 02 51- 4 92 77 71, geringhoff@stadt-muenster.de

Details finden Sie hier.

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Sie erfahren etwas über Vorurteile und Diskriminierungsmechanismen, analysieren menschliches Kommunikationsverhalten und setzen sich mit Beweggründen und Motiven auseinander, die hinter einem diskriminierenden Spruch stecken können. Darüber hinaus erwerben Sie Hintergrundwissen, um auch sachlich argumentieren zu können.

Die nächste Veranstaltung findet am
Di. 06.11.2018, 9-13 Uhr statt.

Ort: Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster

Kosten: keine

Infos bei Michael Geringhoff
E-Mail: geringhoff[at]stadt-muenster.de
Tel.: 02 51/4 92 58 58

 

Fortbildung der Akteure

Das Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster hat sich am 31.05.17 in den Räumen der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster gemeinsam fortgebildet. Thema des Workshops: „Umgang mit Rassismus in der pädagogischen Praxis. Referent war Andreas Foitzik vom Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik in Baden-Würtemberg.

Die Finanzierung wurde von der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster übernommen, die Organisation vom Kommunalen Integrationszentrum.

Insgesamt waren es 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Netzwerk (Schulpsychologie, Deutscher Kinderschutzbund, Dojoteam, Kommunales Integrationszentrum Münster, Verein sozial integrativer Projekte (VIP), Wegweiser Münster, Deutsches Rotes Kreuz, Jib (Stadt Münster), arbeitskreis soziale Bildung und Beratung (asb), arbeitskreis konstruktive konfliktkultur (akkku) mit dem Ziel die Fachkräfte zu qualifizieren.

Interkulturelle Kompetenz ist, laut Andreas Foitzik, die Fähigkeit gelassen mit widersprüchlichen Anforderungen umzugehen: einerseits geht es darum, den Menschen zu zuhören, ihre Geschichten kennen zu lernen und Unterschiede wahrzunehmen, sie aber andererseits nicht darauf fest zu legen und sie damit zu „anderen“ zu machen.

Empfehlung: Sich auch in der Migrationsarbeit immer wieder fragen, „Was ist mein Job?“ – so können Kulturalisierungen verhindert werden und gleichzeitig lenkt es den Blick auf individuelle Lösungen, wie sie in Jugendhilfe und Schule Alltag sind.

Dokumentation der 14. Münsteraner KONFLIKTTAGUNG »Gewalt & Extremismus – Prävention und Intervention in Schule, Jugendhilfe, Sport« jetzt online

Sie finden die Handouts und Fotos der einzelnen Workshops unter dem Menüpunkt »Tagung 2016«

Das »Netzwerk Gewaltprävention und Konfliktregelung Münster« traf sich in der Nikolauswoche zum Jahresrückblick

Bei einem stimmungsvollen Frühstück mit Kerzenschein und Gebäck reflektierten die Akteure des Netzwerks auch die Aktionswoche im Münsteraner Stadtteil Berg Fidel. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Berg Fidel und unterstützt vom »Bündnis für Demokratie und Toleranz, Berlin« wurden im November 18 Aktionen mit fast 500 Kindern, Jugendlichen und über 100 Erwachsenen durchgeführt. Vor Ort konnte dabei auch in Gesprächen mit Schulleitern die nachhaltige Wirkung der Aktionswoche gesichert werden – es sind weitere Projekte für den Stadtbezirk geplant.
Im April 2014 wurde das Netzwerk ein zweites Mal, diesmal für »Handlungsorientierte qualifizierte Schulungsmodule Aktion NOTEINGANG«, im Rahmen des Wettbewerbes »Aktiv für Demokratie und Toleranz« ausgezeichnet. Dies ist zusätzliche Motivation für die 20 Akteure im Netzwerk, die weitere Zusammenarbeit zu vertiefen und für neue gewaltpräventive Angebote für große und kleine Bürgerinnen und Bürger in Münster.

Neue Website des Arbeitskreises Gewaltschutzgesetz online

Diese Website richtet sich an Menschen, die Unterstützung und Informationen zum Thema »Häusliche Gewalt« suchen. Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und bedarf sehr unterschiedlicher und vielschichtiger Herangehensweisen, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.
Der Arbeitskreis »Gewaltschutzgesetz« der Stadt Münster gibt für Betroffene klar strukturierte Orientierungshilfen und Angaben zu Beratungsangeboten in der Stadt Münster. Fachleute erhalten vertiefende Hintergrundinformationen. Darüber hinaus leistet diese Seite einen Beitrag zur Sensibilisierung für ein Problem, von dem jede vierte bis achte Beziehung oder Familie betroffen ist.

zur Website des Arbeitskreises Gewaltschutzgesetz

Neue Publikation

Anlässlich seines elfjährigen Bestehens hat das Netzwerk eine aktuelle Broschüre herausgegeben, die im Rahmen des Bundesprogramms »VIELFALT TUT GUT« gefördert wurde. Hier werden die Arbeitsschwerpunkte skizziert, die Partnerinnen und Partner des Netzwerks vorgestellt.
In seinem Grußwort würdigt Oberbürgermeister Markus Lewe die Arbeit des Netzwerks als »wesentlichen Baustein zur Förderung des sozialen Zusammenhaltes in Münster« und stellt fest, »ein geschulter, behutsamer Umgang mit Menschen und deren Konflikten in allen ihren Facetten« sei »heute unverzichtbar«.
Polizeipräsident Hubert Wimber lobt die »erfolgreiche Präventionsarbeit« als folgerichtiges Ergebnis gemeinsamer Anstrengung, mit der das Netzwerk überdies bewiesen habe, dass »die Zusammenarbeit unterschiedlichster Institutionen und Träger funktioniert«.
Download der Broschüre (PDF, 2.1 MB)